Die attraktive Nase beim Mann

Männer mögen ihre Nase gerade und ohne Höcker

Die Nase ist häufig Grund für einen ästhetischen Eingriff bei Männern. Das mag daran liegen, dass die Männernase besonders viel Aufmerksamkeit auf sich zieht: Die Nase beim Mann ist im Durchschnitt um 10 Prozent größer als bei der Frau.

Ihr Wachstum beginnt mit der Pubertät. Als Kinder haben Jungen und Mädchen gleichermaßen kleine Nasen. Um das zwölfte Lebensjahr herum ändert sich das: Die vermehrt ausgeschütteten männlichen Hormone lassen die Muskeln bei den Jungen wachsen. Die neue Muskelmasse muss ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Eine große Nase erfüllt diesen Zweck besser als eine kleine. Deshalb stattet die Natur Männer mit einer größeren Nase aus. Dies erklärt auch, warum eine große Nase als Zeichen von Männlichkeit gilt und in der Regel nicht als störend empfunden wird, während eine üppige Frauennase durchaus als Makel gilt.

Dennoch gibt es viele Männer, die vor allem in jungen Jahren mit ihrer Nase hadern. Dies kann zu einem verminderten Selbstbewusstsein und psychischen Problemen führen. Als besonders störend empfinden Männer Höcker auf der Nase. Oftmals sind diese mehr oder weniger deutlichen Ausbuchtungen vererbt – vielfach entstehen sie aber auch nach Verletzungen beim Sport oder durch andere Unfälle.

Eine genau dosierte Unterspritzung mit vernetzter Hyaluronsäure kann solche Nasenhöcker und Unebenheiten beim Mann wieder ausgleichen. Auch schiefe Männernasen, die nach links oder rechts abweichen, lassen sich durch eine Behandlung mit Hyaluronsäure optisch wieder anpassen. Etliche Männer stört eine sehr kleine oder nach unten orientierte Nasenspitze. Gerade hier und bei einer gebogenen Männernase kann eine Unterspritzung Abhilfe schaffen. Generell gilt also: Eine Nase, die gerade verläuft, deren Nasenrücken glatt ist, eine schön ausgeprägte Spitze aufweist und insgesamt nicht zu breit wirkt, mögen Männer wie Frauen gleichermaßen. Die Größe spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle.

Knollnase beim Mann

Vor allem Männer ab dem 40. Lebensjahr sind von einem als Knollnase bezeichneten Atmungsorgan betroffen. Die Medizin bezeichnet die dick und großporig werdende Haut an der Nase, die mit einer ballonartig geschwollenen Nasenspitze endet als Rhinophym.

Dahinter steckt nicht etwa ein Hang nach Alkohol, wie oftmals unterstellt wird, sondern eine Hauterkrankung, die sogenannte Rosazea. Nach Angaben der Deutschen Rosazea-Hilfe leiden rund sieben Prozent der Deutschen darunter. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Das Rhinophym ist medizinisch gesehen harmlos. Für Patienten stellt es jedoch ein großes Problem dar. Deshalb sollte ein Mann, der vermutet unter Rosazea zu leiden, seinen Hautarzt aufsuchen, bevor ein Rhinophym fortschreiten kann. Zudem sollte er alles meiden, was die Haut reizt und zu einer verstärkten Durchblutung oder Gefäßerweiterung führt. Dazu gehören zu heißes oder zu scharfes Essen, Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee. Auch starke Sonneneinstrahlung ist nicht zu empfehlen.