Mögliche Risiken und Nebenwirkungen

Nebenwirkungen nach der Unterspritzung mit Hyaluronsäure können, müssen aber nicht, zwangsläufig eintreten. Männer sind aufgrund ihrer stabileren Haut deutlich weniger davon betroffen als Frauen. Aber auch bei Männern sind im Behandlungsbereich einige allgemeine, mit der Injektion verbundene Reaktionen wie leichte Rötungen, Schwellungen oder Hämatome möglich. Sie beeinträchtigen das ästhetische Ergebnis der Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure aber keineswegs und klingen nach kurzer Zeit wieder ab.

In meiner Praxis werden zur Faltenunterspritzung und Hautregeneration ausschließlich qualitativ hochwertige Hyaluronsäure-Produkte verwendet. Die raffiniert vernetzten Produkte sind ausnahmslos seit vielen Jahren auf dem Markt, ihre Verträglichkeit und Wirksamkeit wurden mit wissenschaftlichen Studien ausführlich belegt.

Vorsicht

Bei der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure werden vielfach minderwertige Präparate zu sehr günstigen Preisen angeboten und auch angewandt. Sie können erhebliche Nebenwirkungen aufweisen und Langzeitschäden verursachen.

Nebenwirkungen lassen sich nicht vollkommen ausschließen

Da es sich bei der professionellen Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure um eine Auffüllung per Injektion handelt, können Nebenwirkungen allerdings nie vollkommen ausgeschlossen werden. Die Begleiterscheinungen der Faltenbehandlung wie leichte Rötungen, Empfindlichkeit und/oder Juckreiz im Bereich des behandelten Areals werden von den Patienten als leicht bis mäßig beschrieben: Sie klingen in der Regel ein bis zwei Tage nach der Behandlung wieder ab.

Schwellung als Nebenwirkung nach der Hyaluronsäure-Behandlung beim Mann

Eine Faltenbehandlung mit vernetzter Hyaluronsäure füllt das Gewebe der Männerhaut sanft von unten auf. Dazu wird das Präparat direkt unter die Falte gespritzt oder großflächig in die Haut eingebracht. Dabei kann es vorkommen, dass ein leichter Druck auf die umliegenden Gewebeschichten entsteht. Manchmal führt dies zu einem vorübergehenden Stau in kleineren Gefäßen. Die in einigen Fällen entstehende Schwellung bildet sich nach spätestens zwei Wochen wieder vollständig zurück.

Knoten und Wülste als Nebenwirkungen beim Mann durch Faltenunterspritzung

In manchen Fällen ist auch unter der dickeren Männerhaut das frisch unterspritzte Hyaluronsäure-Gel zunächst zu ertasten. In solchen Fällen nimmt der Patient das Hyaluronsäure-Depot als Knoten oder Wulst wahr. Es besteht jedoch kein Grund zur Beunruhigung: Schon nach wenigen Tagen hat sich die eingebrachte Hyaluronsäure mit dem umliegenden Hautgewebe beim Mann verbunden und ist so gut wie gar nicht mehr zu spüren. Sollten Knoten oder Wülste über längere Zeit bemerkbar sein, ist die Hyaluronsäure vermutlich nicht tief genug injiziert worden. Sehr selten kann es zu Einkapselungen kommen – diese Reaktion tritt dann auf, wenn der Körper die Hyaluronsäure ausnahmsweise als Fremdstoff erkennt. Hier sollte es eine Nachbehandlung geben.

Hämatome oder blaue Flecken durch Faltenunterspritzung bei Männern

Da es sich bei der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure beim Mann um einen minimalinvasiven Eingriff handelt, besteht die Gefahr eines Hämatoms oder blauen Flecks. Der Grund dafür liegt darin, dass durch die Nadel manchmal ein kleines Gefäß verletzt werden kann. Hämatome oder blaue Flecken gehen nach einigen Tagen aber wieder zurück und verschwinden dann ganz. Das endgültige Ergebnis der Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure wird dadurch nicht negativ beeinflusst.

Hautverfärbungen bei Männern durch Faltenunterspritzung

Nur sehr selten treten nach der Faltenunterspritzung bei Männern als Nebenwirkungen rötliche oder weiße Hautverfärbungen auf. Sie bilden sich in der Regel am Tag nach der Behandlung zurück. Scheinen die Verfärbungen bläulich auf, sollte zur Sicherheit eine Nachkontrolle stattfinden. Verfärbungen entstehen meistens, wenn in zu kurzen Abständen zu viel Hyaluronsäure gespritzt wurde.

Wechselwirkungen mit Medikamenten bei Männern

Männer, die etwa zur Vorbeugung von Herzkrankheiten Gerinnungshemmer wie Aspirin 100 einnehmen, neigen nach der Unterspritzung eher zu blauen Flecken oder Hämatomen. Diese unerwünschten Nebenwirkungen der Faltenunterspritzung können bei einer Anwendung der sehr dünnen, stumpfen Pix'L-Kanüle oft vermieden werden. Im Vergleich zu Behandlungen mit der sogenannten scharfen Kanüle, kommt es bei Verwendung der stumpfen Nadel nur sehr selten zu Nebenwirkungen und Gewebeverletzungen.

Allergische Reaktionen bei Männern auf Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers und wird von ihm selbst produziert. Die körpereigene Hyaluronsäure baut sich in der Regel innerhalb von 4 Tagen wieder ab. Der Abbau erfolgt vor allem deshalb so schnell, weil die von unserem Körper selbst produzierte Hyaluronsäure nicht vernetzt ist.

Hochwertige Hyaluronsäure-Produkte, wie von Restylane®, Emervel® oder Teosyal®, sind mit der körpereigenen Hyaluronsäure nahezu identisch und deshalb sehr gut verträglich. Sie werden vom Körper nicht als Fremdstoff wahrgenommen und nach einiger Zeit wieder abgebaut. Allergie-Tests sind deshalb in der Regel nicht erforderlich.

Nebenwirkungen in bestimmten Gesichtsregionen

Nebenwirkungen bei Männern nach einer Hyaluronsäure-Behandlung auf der Stirn

Die Stirn sollte auch bei Männern nur mit einer dünneren vernetzten Hyaluronsäure unterspritzt werden, damit sich das Präparat schnell und weich mit dem Gewebe verbinden kann. Nach der Behandlung von tiefen Stirnfalten bei Männern mit Hyaluronsäure kommt es vor, dass sich leichte Rötungen auf der Haut zeigen. Die Irritationen verschwinden aber schnell wieder.

In sehr seltenen Fällen kann es am Behandlungstag oder in den folgenden 24 Stunden bei Männern zu einer Schwellung der Stirnhaut kommen. Diese Reaktion geht nach 1 bis 2 Tagen wieder zurück. Um solche Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte möglichst mit der stumpfen Kanüle unterspritzt werden.

Nebenwirkungen bei Männern nach einer Hyaluronsäure-Behandlung im Bereich der Augen

Nach der Unterspritzung von tiefen Krähenfüßen oder Falten in der Augenregion beim Mann können im behandelten Bereich Schwellungen und Hämatome auftreten. Beide Phänomene bilden sich schnell zurück und verschwinden schließlich vollständig. Ob sich Hämatome zeigen, hängt von den individuellen Gerinnungsparametern des Patienten und der angewandten Behandlungstechnik ab. In der Regel entstehen bei der Behandlung von Augenfalten mit der stumpfen Kanüle keine blauen Flecken.

Risiken und Nebenwirkungen beim Mann nach Unterspritzung der Nasolabialfalte

Die Hyaluronsäure-Unterspritzung der Falte zwischen Nase und Mundwinkel, der sogenannten Nasolabialfalte, führt nur selten zu Nebenwirkungen. In manchen Fällen kann nach der Behandlung mit Hyaluronsäure eine schwache Schwellung auftreten, die jedoch nach kurzer Zeit nicht mehr zu sehen ist. Ein weiteres Risiko besteht in der Kompression kleiner Gefäße. Das kommt jedoch nur äußerst selten vor. Genauso wie das Auftreten einer Entzündung, die jedoch ohne weitere Komplikation behandelt werden kann.

Risiken und Nebenwirkungen bei Hyaluronsäure-Unterspritzungen der Mundpartie

Bei einer Unterspritzung der sogenannten Mentolabialfalten und Marionettenfalten beim Mann, die vom Mund ausgehend Richtung äußerem Kinn verlaufen, besteht das Risiko von Blutergüssen. Auch Schwellungen können einige Tage andauern. In Ausnahmefällen bilden sich vorübergehend Knötchen.

Die Partie zwischen Mund und Kinn ist für Hämatome besonders anfällig, weil die Arterie “Arteria Angularis” an den Mundwinkeln vorbeiläuft. Um Blutergüsse so weit wie möglich zu vermeiden, sollte die Partie mit der gewebeschonenden, stumpfen Kanüle behandelt werden. Mit der scharfen Nadel sollte nur gearbeitet werden, wenn Hyaluronsäure sehr exakt und punktgenau eingebracht werden soll. Wichtig: Weder blaue Flecken noch Schwellungen haben Einfluss auf das ästhetische Ergebnis der Behandlung.

Risiken und Nebenwirkungen einer Lippenbehandlung mit Hyaluronsäure beim Mann

Männerlippen müssen sehr präzise mit Hyaluronsäure unterspritzt werden. Dazu sollte vor allem die gewebeschonende stumpfe Kanüle verwendet werden. Weil die Lippen jedoch sehr empfindlich reagieren, sind Nebenwirkungen wie Hämatome und Schwellungen möglich: Während und nach der Behandlung können Schwellungen auftreten, die das Behandlungsresultat überdecken. Häufig fürchten Männer dann, zu stark behandelt worden zu sein. Hier hilft Geduld: Die Lippenschwellung nimmt in der Regel spätestens am 2. Tag nach der Behandlung ab.

Weil die Lippen besonders gut durchblutet sind und die Haut hier besonders dünn ausfällt, besteht die Gefahr der Bildung leichter Blutergüsse oder kleiner Hämatome. Wie mögliche Schwellungen gehen auch diese Irritationen nach wenigen Tagen zurück. Selten sind kleinere Knubbel nach der Lippenunterspritzung spürbar. Auch sie klingen sehr schnell wieder ab und beeinträchtigen keinesfalls das ästhetische Ergebnis.